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Glücklicherweise waren die Fabrikgebäude im Krieg nicht zerstört worden, so dass sofort nach dem Krieg die Schmuckproduktion wieder aufgenommen werden konnte. Die ersten Kunden kamen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto nach Öschelbronn und brachten Gold- und Silberwaren zur Anlieferung und zum Einschmelzen, um mit diesem Material neue preiswerte Schmuckstücke herstellen zu lassen. So ging es langsam wieder aufwärts, bis 1948 die Währungsreform einen erneuten Stillstand brachte, den die Gebrüder Wolf auf ihre Weise überbrückten: sie produzierten nun ausschließlich Silberschmuck und vergoldeten Modeschmuck für ein durch den Krieg arm gewordenes Publikum.

PRIMOR - Der Aufschwung der 50er Jahre
Ab den 50er Jahren ging es langsam wieder bergauf. Mit dem Wirtschaftswachstum kam auch wieder die Nachfrage nach Schmuck. Vor allem Emil Wolf nahm seine ausgedehnte Reisetätigkeit wieder auf, um die früheren Märkte und Handelsbeziehungen wieder aufzufrischen und den Export zu aktivieren. Kontinuierlich stellte sich der Erfolg wieder ein, es wurden Vertreter in England, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Kuba, Venezuela, Uruquay, Australien und Südafrika engagiert.

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